Steward, Samuel M.

Ein Mord ist ein Mord ist ein Mord

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Ein Mord ist ein Mord ist ein Mord

1937 verbringen Gertrude Stein und Alice B. Toklas wie jedes Jahr den Sommer in ihrem kleinen Château in Südfrankreich. Während Gertrude schreibt und Alice kocht, kümmert sich ein junger Mann aus dem Dorf um den Garten. Pierre ist gehörlos und umwerfend schön. Als eines Tages sein Vater verschwindet, verrät Pierre den beiden Demoiselles ein dunkles Geheimnis. Gertrude Stein liebt Kriminalromane und beginnt zu ermitteln.


Samuel Steward war eng mit Stein und Toklas befreundet. Sein Alter Ego im Roman ist der schwule Amerikaner Johnny McAndrews, der für kurze Zeit zu Besuch kommt und sich sofort in den Sekretär des Polizeichefs verliebt. Mit diesem Buch setzt Steward den beiden alten Damen auf ungemein charmante Weise ein Denkmal; die Lösung des Kriminalfalls ist dabei nicht unbedingt die Hauptsache.


Samuel M. Steward (1909-1993) unterrichtete an verschiedenen Universitäten der USA Literatur, doch 1952 Jahren begann er unter dem Pseudonym Phil Sparrow eine zweite Karriere als Tätowierer, 1958 als Ward Stames eine dritte Laufbahn als Autor erotischer Erzählungen, die er ab 1964 unter seinem wohl berühmtesten Pseudonym Phil Andros fortsetzte.
In seinen Memoiren «Chapters from an Autobiography» berichtet er von Freundschaften mit vielen Berühmtheiten des kulturellen Lebens, die von Lord Alfred Douglas über Thomas Mann und Jean Genet bis Alfred Kinsey reichen. Seine Korrespondenz mit Alice B. Toklas und Gertrude Stein wurde unter dem Titel «Dear Sammy» veröffentlicht.


 


„Eine zauberhafte Liebeserklärung an eines der bekanntesten und einflussreichsten Lesbenpaare des 20. Jahrhunderts.“ (Stephanie Kuhnen in L.Mag über „Ein Mord ist ein Mord ist ein Mord“.)


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