Matthew Griffin

Im Versteck

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„"Wenn wir gestorben sind, wird sich niemand an uns erinnern. Niemand wird unsere Fotos anschauen, und das, was wir nicht erzählt haben, wird nicht in ihren Köpfen fortleben. Es wird sein, als wäre das alles nie geschehen."


 


Matthew Griffins Roman „Im Versteck“ erzählt von einer Beziehung, die keine Spuren hinterlassen hat. Wendell und Frank haben sich in den Vierzigerjahren gefunden und in ein kleines Häuschen am Stadtrand zurückgezogen, weil Gesetze und Moralvorstellungen sie ins Versteck gezwungen haben. Es gibt keinen einzigen Zeugen ihres Glücks. Das Doppelleben ist ihnen zur zweiten Natur geworden. Die Schwulenbefreiung geht an ihnen vorbei.


Griffin erzählt von zwei knorrigen Südstaatlern Mitte achtzig. Jeder bedeutet dem andern die ganze Welt, doch als Frank einen Schlaganfall bekommt und langsam dement wird, beginnt ein mal tragischer, mal komischer Kleinkrieg. Der eine kann keine Schwäche zuzugeben, der andere muss stark sein, damit der Alltag funktioniert. Sie sind auf Hilfe angewiesen und haben Angst vor jedem Fremden, der sie „erkennen“ könnte.


Mit zurückgenommener, doch ungemein eindringlicher Sprache erzählt Matthew Griffin von Höhen und Tiefen dieser lebenslangen Liebe gegen die Gesellschaft. Ein schönes, trauriges, unvergessliches Buch.



Matthew Griffin wurde in North Carolina geboren. Er lebt mit seinem Ehemann in Louisiana und unterrichtet als Gastprofessor an der Louisiana University in Lafayette. „Im Versteck“ ist sein erster Roman. Die amerikanische Originalausgabe „"Hide"“ erschien im Frühjahr 2016 und wurde von der Presse begeistert aufgenommen. Foto:  (c) Raymie Wolfe


 


Pressestimmen:


Ein «trauriges» (Lambda), «starkes» (bento.de) «leises Buch, das man nicht so schnell vergisst» (Display), «unsentimental, makaber, zärtlich» (queer.de).