Steward, Samuel M.

Der Caravaggio-Schal

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Der Caravaggio-Schal
  • Der Caravaggio-Schal

Die Rottöne in Caravaggios „Orfeo“ haben es Gertrude Stein angetan, und deshalb beschließt Alice B. Toklas, ihr einen Schal in dieser Farbe zu stricken. Um den Ton genau zu treffen, tritt sie nah an das Gemälde heran und stellt fest: die Farbe ist noch feucht. Als sie die Fälschung melden will, liegt im Büro des Museumsdirektors eine Leiche. So beginnt der zweite Krimi um Gertrude Stein und Alice B. Toklas, und er endet in einem dramatischen Showdown im Obergeschoss des Arc de Triomphe.


Wie schon in „Ein Mord ist ein Mord …“ ist auch Johnny, der amerikanische Freund der beiden und Alter ego des Autors, mit dabei, und wieder erweisen sich seine speziellen Begabungen, hier seine Kontakte in die Pariser Schwulenszene,  als wichtige Hilfe bei der Lösung des Falles. Empfindlichen Lesern wird sicher lange im Gedächtnis bleiben, was leidenschaftliche Franzosen so alles mit Korkenziehern anstellen …




Samuel M. Steward (1909-1993) unterrichtete an verschiedenen Universitäten der USA Literatur, doch 1952 Jahren begann er unter dem Pseudonym Phil Sparrow eine zweite Karriere als Tätowierer, 1958 als Ward Stames eine dritte Laufbahn als Autor erotischer Erzählungen, die er ab 1964 unter seinem wohl berühmtesten Pseudonym Phil Andros fortsetzte.
In seinen Memoiren «Chapters from an Autobiography» berichtet er von Freundschaften mit vielen Berühmtheiten des kulturellen Lebens, die von Lord Alfred Douglas über Thomas Mann und Jean Genet bis Alfred Kinsey reichen. Seine Korrespondenz mit Alice B. Toklas und Gertrude Stein wurde unter dem Titel «Dear Sammy» veröffentlicht.


„Eine zauberhafte Liebeserklärung an eines der bekanntesten und einflussreichsten Lesbenpaare des 20. Jahrhunderts.“ (Stephanie Kuhnen in L.Mag über „Ein Mord ist ein Mord ist ein Mord“.)


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